Ofen-Datenblatt · ofen.ramunecute.com/brunner/hf-7 · Daten der HKI-Feuerstättendatenbank, Stand 2026-10-19 · Angaben ohne Gewähr, Prüfung durch den Bezirksschornsteinfeger bleibt maßgeblich.
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Brunner HF 7: Leistung, Emissionen & technische Daten
- Neuaufstellungnicht erlaubt (Übergangsregelung)
- Weiterbetrieberlaubt (nur Bestand)
- Raumgrößeca. 80–225 m²
- SchornsteinØ ca. 200 mm
Der Brunner HF 7 ist ein Kamineinsatz von Brunner mit einer Nennwärmeleistung von 9 kW. Die Typprüfung nach DIN 18892 stammt aus dem Jahr 2001 (Prüfstelle: n.b.). Das Gerät erfüllt laut Datenbank die Übergangsregelung der 1. BImSchV für bestehende Öfen – für eine Neuaufstellung reicht das nicht.
Auf einen Blick
- Darf der Brunner HF 7 neu aufgestellt werden?
- Nein, nicht in Deutschland: Laut HKI erreicht er nicht Stufe 2 der 1. BImSchV (Übergangsregelung).
- Darf ein vorhandener Brunner HF 7 weiter betrieben werden?
- Ja, als Bestandsgerät. Details
- Für welche Raumgröße?
- ca. 80 m² (unsanierter Altbau) bis 225 m² (Neubau) bei 9 kW Raumwärmeleistung. Rechnung
- Welcher Schornstein?
- Faustwert: Innendurchmesser ca. 200 mm, wirksame Höhe mind. ca. 8 m. Abgastripel: 13 g/s · 170 °C · 14 Pa. Details
- Raumluftunabhängig?
- Nein – keine bauaufsichtliche Zulassung für den raumluftunabhängigen Betrieb.
- Wie hoch ist der Wirkungsgrad?
- Die HKI-Datenbank nennt den Wirkungsgrad nicht als Zahl. Den gemessenen Wert nennt die Leistungserklärung des Herstellers.
- Welche Brennstoffe?
- Geprüft mit Holz.
- Was kostet der Brunner HF 7 – gibt es Erfahrungen oder Tests?
- Preise, Erfahrungsberichte und Tests stehen hier nicht: Die HKI-Datenbank enthält nur geprüfte Technikdaten. Aktuelle Preise nennen Hersteller und Fachhändler; die Werte auf dieser Seite helfen, Angebote zu vergleichen (Stufe 2 und Weiterbetrieb, Raumgröße, Schornstein).
Wie schneidet der Brunner HF 7 im Vergleich ab?
Verglichen mit 144 anderen Kamineinsätzen mit 8 bis 10 kW Nennwärmeleistung aus der HKI-Datenbank (je Modellfamilie ein Gerät):
| Abgastemperatur 170 °C | niedriger als bei 81 % der Vergleichsgeräte. Eine niedrige Abgastemperatur heißt meist, dass mehr Wärme im Raum bleibt. |
| Förderdruck 14 Pa | kommt mit weniger Zug aus als 7 % der Vergleichsgeräte – das erleichtert den Anschluss an schwächere Schornsteine. |
| Prüfjahr 2001 | jünger geprüft als 17 % der Vergleichsgeräte. |
79 % der Vergleichsgeräte erfüllen Stufe 2 der 1. BImSchV.
Die HKI-Datenbank veröffentlicht für Wirkungsgrad, CO und Staub nur, ob ein Grenzwert eingehalten wird, nicht die Messwerte. Ein direkter Vergleich dieser Werte ist deshalb hier nicht möglich.
Für welche Raumgröße reicht der Brunner HF 7?
Grobe Rechnung: Raumwärmeleistung 9 kW geteilt durch den Wärmebedarf pro Quadratmeter.
| Gebäude | W/m² | Fläche |
|---|---|---|
| Neubau / KfW-Effizienzhaus | 40 | ca. 225 m² |
| Saniertes Haus (ab ca. 1995 oder gedämmt) | 70 | ca. 130 m² |
| Unsanierter Altbau | 110 | ca. 80 m² |
Ein zu großer Ofen läuft ständig gedrosselt, verbrennt schlechter und verrußt die Scheibe. Im Zweifel lieber die kleinere Leistung wählen. Eigene Raumgröße durchrechnen
Abgaswerte und Schornstein
Diese drei Werte (das „Abgastripel“) braucht der Schornsteinfeger für die Schornsteinberechnung nach DIN EN 13384-1:
| Brennstoff | Massenstrom | Temperatur | Förderdruck |
|---|---|---|---|
| Holz | 13 g/s | 170 °C | 14 Pa |
Schornstein-Check (Faustwerte)
| Abgasvolumenstrom am Ofen | ca. 58 m³/h |
| Innendurchmesser (bei 0,6 m/s) | ca. 186 mm → üblich: 200 mm |
| Wirksame Höhe für 14 Pa Förderdruck (inkl. Reserve) | mind. ca. 8 m |
| Mehrfachbelegung (mehrere Feuerstätten an einem Schornstein) | nicht geeignet |
Das ist keine Berechnung nach DIN EN 13384-1. Ob Ihr Schornstein passt, hängt von Querschnitt, Höhe, Dämmung, Verbindungsstück und weiteren angeschlossenen Feuerstätten ab. Die verbindliche Prüfung macht der Bezirksschornsteinfeger.
Unterlagen für den Schornsteinfeger: Prüfbericht Nr. 2003 (n.b.) · Eintrag in der HKI-Datenbank
Muss ein vorhandener Brunner HF 7 ausgetauscht werden?
Ja, als Bestandsgerät. Laut HKI erfüllt das Gerät die Übergangsregelung der 1. BImSchV für bestehende Öfen. Es darf weiter betrieben werden, eine Neuaufstellung wäre damit aber nicht zulässig.
Gilt für Deutschland (§ 26 der 1. BImSchV). Ausgenommen sind u. a. offene Kamine, Grundöfen, Herde und Backöfen unter 15 kW, vor 1950 gebaute Öfen und Öfen, die die einzige Heizung einer Wohnung sind. Fristen und Ausnahmen
Zulassungen und Emissionsnachweise
| Ökodesign (EU 2015/1185) | k. A. |
| 1. BImSchV (Deutschland) | Übergangsregelung |
| Art. 15a B-VG (Österreich) | k. A. |
| LRV (Schweiz) | k. A. |
| Dänemark | k. A. |
| Flamme Verte (Frankreich) | k. A. |
| DM 186 (Italien) | k. A. |
| Raumluftunabhängig zugelassen | nein |
| Dauerbrand | nein |
| Wassertasche / Zentralheizung | nein |
Was die einzelnen Nachweise bedeuten, steht im Glossar.
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Am nächsten an Leistung, Abgaswerten, BImSchV-Stufe und Prüfjahr:
| Modell | kW | Abgas °C | Pa | BImSchV | Vergleichen |
|---|---|---|---|---|---|
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Quelle: HKI-Feuerstättendatenbank (Stand 2026-10-19). Angaben ohne Gewähr.