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Ofen-Datenblatt · ofen.ramunecute.com/brunner/hf-10 · Daten der HKI-Feuerstättendatenbank, Stand 2026-10-19 · Angaben ohne Gewähr, Prüfung durch den Bezirksschornsteinfeger bleibt maßgeblich.

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Brunner HF 10: Leistung, Emissionen & technische Daten

Der Brunner HF 10 ist ein Kamineinsatz von Brunner mit einer Nennwärmeleistung von 11 kW. Die Typprüfung nach DIN 18892 stammt aus dem Jahr 2002 (Prüfstelle: n.b.). Das Gerät erfüllt laut Datenbank die Übergangsregelung der 1. BImSchV für bestehende Öfen – für eine Neuaufstellung reicht das nicht.

Auf einen Blick

Darf der Brunner HF 10 neu aufgestellt werden?
Nein, nicht in Deutschland: Laut HKI erreicht er nicht Stufe 2 der 1. BImSchV (Übergangsregelung).
Darf ein vorhandener Brunner HF 10 weiter betrieben werden?
Ja, als Bestandsgerät. Details
Für welche Raumgröße?
ca. 100 m² (unsanierter Altbau) bis 275 m² (Neubau) bei 11 kW Raumwärmeleistung. Rechnung
Welcher Schornstein?
Faustwert: Innendurchmesser ca. 200 mm, wirksame Höhe mind. ca. 8 m. Abgastripel: 14 g/s · 170 °C · 14 Pa. Details
Raumluftunabhängig?
Nein – keine bauaufsichtliche Zulassung für den raumluftunabhängigen Betrieb.
Wie hoch ist der Wirkungsgrad?
Die HKI-Datenbank nennt den Wirkungsgrad nicht als Zahl. Den gemessenen Wert nennt die Leistungserklärung des Herstellers.
Welche Brennstoffe?
Geprüft mit Holz.
Was kostet der Brunner HF 10 – gibt es Erfahrungen oder Tests?
Preise, Erfahrungsberichte und Tests stehen hier nicht: Die HKI-Datenbank enthält nur geprüfte Technikdaten. Aktuelle Preise nennen Hersteller und Fachhändler; die Werte auf dieser Seite helfen, Angebote zu vergleichen (Stufe 2 und Weiterbetrieb, Raumgröße, Schornstein).
Nennwärmeleistung11 kWKamineinsatz
Raumwärmeleistung11 kWan den Raum abgegeben
1. BImSchVÜbergangsregelungfür Holz
Prüfjahr2002DIN 18892
Abgastemperatur170 °Cbei Nennlast
Förderdruck14 Pamindestens nötig
Abgasmassenstrom14 g/sbei Nennlast

Wie schneidet der Brunner HF 10 im Vergleich ab?

Verglichen mit 151 anderen Kamineinsätzen mit 10 bis 12 kW Nennwärmeleistung aus der HKI-Datenbank (je Modellfamilie ein Gerät):

Abgastemperatur 170 °Cniedriger als bei 87 % der Vergleichsgeräte. Eine niedrige Abgastemperatur heißt meist, dass mehr Wärme im Raum bleibt.
Förderdruck 14 Pakommt mit weniger Zug aus als 10 % der Vergleichsgeräte – das erleichtert den Anschluss an schwächere Schornsteine.
Prüfjahr 2002jünger geprüft als 29 % der Vergleichsgeräte.

78 % der Vergleichsgeräte erfüllen Stufe 2 der 1. BImSchV.

Die HKI-Datenbank veröffentlicht für Wirkungsgrad, CO und Staub nur, ob ein Grenzwert eingehalten wird, nicht die Messwerte. Ein direkter Vergleich dieser Werte ist deshalb hier nicht möglich.

Für welche Raumgröße reicht der Brunner HF 10?

Grobe Rechnung: Raumwärmeleistung 11 kW geteilt durch den Wärmebedarf pro Quadratmeter.

GebäudeW/m²Fläche
Neubau / KfW-Effizienzhaus40ca. 275 m²
Saniertes Haus (ab ca. 1995 oder gedämmt)70ca. 155 m²
Unsanierter Altbau110ca. 100 m²

Ein zu großer Ofen läuft ständig gedrosselt, verbrennt schlechter und verrußt die Scheibe. Im Zweifel lieber die kleinere Leistung wählen. Eigene Raumgröße durchrechnen

Abgaswerte und Schornstein

Diese drei Werte (das „Abgastripel“) braucht der Schornsteinfeger für die Schornsteinberechnung nach DIN EN 13384-1:

BrennstoffMassenstromTemperaturFörderdruck
Holz14 g/s170 °C14 Pa

Schornstein-Check (Faustwerte)

Abgasvolumenstrom am Ofenca. 65 m³/h
Innendurchmesser (bei 0,6 m/s)ca. 193 mm → üblich: 200 mm
Wirksame Höhe für 14 Pa Förderdruck (inkl. Reserve)mind. ca. 8 m
Mehrfachbelegung (mehrere Feuerstätten an einem Schornstein)nicht geeignet

Das ist keine Berechnung nach DIN EN 13384-1. Ob Ihr Schornstein passt, hängt von Querschnitt, Höhe, Dämmung, Verbindungsstück und weiteren angeschlossenen Feuerstätten ab. Die verbindliche Prüfung macht der Bezirksschornsteinfeger.

Unterlagen für den Schornsteinfeger: Prüfbericht Nr. 2001 (n.b.) · Eintrag in der HKI-Datenbank

Muss ein vorhandener Brunner HF 10 ausgetauscht werden?

Ja, als Bestandsgerät. Laut HKI erfüllt das Gerät die Übergangsregelung der 1. BImSchV für bestehende Öfen. Es darf weiter betrieben werden, eine Neuaufstellung wäre damit aber nicht zulässig.

Gilt für Deutschland (§ 26 der 1. BImSchV). Ausgenommen sind u. a. offene Kamine, Grundöfen, Herde und Backöfen unter 15 kW, vor 1950 gebaute Öfen und Öfen, die die einzige Heizung einer Wohnung sind. Fristen und Ausnahmen

Zulassungen und Emissionsnachweise

Ökodesign (EU 2015/1185)k. A.
1. BImSchV (Deutschland)Übergangs­regelung
Art. 15a B-VG (Österreich)k. A.
LRV (Schweiz)k. A.
Dänemarkk. A.
Flamme Verte (Frankreich)k. A.
DM 186 (Italien)k. A.
Raumluftunabhängig zugelassennein
Dauerbrandnein
Wassertasche / Zentralheizungnein

Was die einzelnen Nachweise bedeuten, steht im Glossar.

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Quelle: HKI-Feuerstättendatenbank (Stand 2026-10-19). Angaben ohne Gewähr.